Vom validierten 3D-Modell bis zur maßstabsgetreuen Demo beim Kunden: Der Fall Metagate × Turn-Key zeigt, wie Mixed Reality zu einem konkreten Werkzeug für den Verkauf professioneller Theken und gewerblicher Einrichtung werden kann.
Im Ladenbau ist der Unterschied zwischen ein Produkt sehen und es wirklich verstehen oft räumlich: Abmessungen, Proportionen, Durchgänge, Ergonomie und Arbeitsabläufe hinter der Theke. Deshalb arbeiten Metagate und Turn-Key mit Mixed Reality auf Meta Quest 3, um Theken und Möbel in Originalgröße direkt im Raum des Kunden zu zeigen.
Zum Einsatz kommt OpenGate XR, Metagates Mixed-Reality-Plattform für wiederholbare, selbst aktualisierbare XR-Showrooms über eine No-Code-Webapp.
Weitere Informationen: OpenGate XR und OpenGate No-Code-Webapp für Mixed Reality.
Wer Turn-Key ist und warum dieser Fall relevant ist
Turn-Key S.r.l. plant und realisiert schlüsselfertige Gewerbe- und Wohnräume, von Beratung und Planung bis zur Umsetzung. Besonders im Food Retail sind Theke und Rücktheke zentrale Bestandteile des Betriebs.
Beispiele von Turn-Key: Gusto Pronto und Casa del Pane a Cerro Maggiore.
Gerade hier macht räumliche Visualisierung in Mixed Reality einen Unterschied: Der Kunde muss sich die Theke nicht mehr im eigenen Laden vorstellen. Er kann sie sehen.

Wichtig war auch die Offenheit von Loris Malagoli von Turn-Key, der das Potenzial von OpenGate XR selbst getestet und sich auf diese neue Technologie eingelassen hat.
Turn-Keys Interesse an Mixed Reality entsteht aus einem konkreten Bedarf: Das Projekt für den Kunden verständlicher zu machen. Im gewerblichen Innenausbau hängt die Entscheidung oft davon ab, ob sich der Kunde Theke oder Einrichtung im realen Raum vorstellen kann. Technische Zeichnungen, Renderings und Grundrisse helfen, vermitteln aber nicht immer sofort Proportionen, Durchgänge und Beziehungen zwischen Geräten.
Die maßstabsgetreue Visualisierung mit Mixed Reality ist daher ein natürlicher Entwicklungsschritt im Vertrieb. Der Kunde muss eine Zeichnung nicht mehr interpretieren, sondern sieht die Theke direkt im eigenen Raum und versteht Volumen, Platzbedarf und Funktion sofort.
Für Turn-Key wird der Planungsdialog dadurch klarer und kollaborativer. Technologie ersetzt Planung nicht, sondern macht sie verständlicher, reduziert Unklarheiten und beschleunigt Entscheidungen. Ziel ist, Mixed Reality als neue Sprache der Projektpräsentation neben den traditionellen Vertriebswerkzeugen einzusetzen.
Oft fällt es Kunden schwer, sich ein Projekt in ihrem Raum vorzustellen. Mit Mixed Reality ändert sich das vollständig: Sie müssen die Theke nicht mehr imaginieren, sondern können sie direkt im eigenen Laden sehen. — Loris Malagoli, Turn-Key
Einrichtung verkaufen, ohne sie physisch zum Kunden zu bringen
Fotos, statische Renderings, Grundrisse und technische PDFs unterstützen die Auswahl, reichen für die Entscheidung aber oft nicht. Mixed Reality zeigt das digitale Produkt maßstabsgetreu im physischen Raum, sodass Volumen, Wirkung und Position unmittelbar bewertet werden können.
Auf Meta Quest 3 ermöglichen Farb-Passthrough und Hand Tracking die Interaktion mit virtuellen Inhalten bei sichtbarer realer Umgebung.
Besonders im Vertrieb versteht man Mixed Reality am besten im direkten Test und an ihrer Wirkung auf Produkt, Raum und Kundengespräch.
Was OpenGate XR ist und warum es den Vertrieb verändert
OpenGate XR ist Metagates Mixed-Reality-Plattform für Meta Quest 3. Inhalte werden über eine No-Code-Webplattform geladen und im Headset verfügbar gemacht, ohne bei jedem Update eine App neu kompilieren zu müssen.
So entsteht ein tragbarer Mixed-Reality-Showroom. Turn-Key kann Theken und gewerbliche Einrichtung maßstabsgetreu beim Kunden zeigen, Inhalte über die Webapp aktualisieren, Konfigurationen speichern und die Verkaufsdemo schnell wiederholen.
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Was OpenGate XR in einer Verkaufsdemo ermöglicht
Der Vertriebswert liegt darin, ein einfaches 3D-Asset in eine verkaufbare Demonstration zu verwandeln.
1. Content-Import über Webapp
3D-Modelle, Bilder, Videos und weitere Inhalte können über die Webplattform geladen werden. Das reduziert wiederkehrende Softwareentwicklung und beschleunigt Katalogupdates.
2. Mixed-Reality-Passthrough
Das digitale Objekt wird in den realen Raum des Kunden eingeblendet und genau dort gezeigt, wo es verstanden werden muss.
3. Natürliche Interaktion per Hand Tracking
Objekte lassen sich natürlich verschieben, drehen und skalieren, sodass Abmessungen und Position besser verständlich werden.
4. Speichern von Konfigurationen und Szenen
Gespeicherte Setups standardisieren die Demo und ermöglichen die schnelle Wiederverwendung vorbereiteter Assets.
5. Geführte Multiuser-Erfahrung
Im Showroom, auf Messen oder in Kundenterminen können mehrere Personen dieselbe Szene beobachten, während ein Host durch die Erfahrung führt.
6. Optionaler AI-Avatar
OpenGate XR kann um Sprachassistenten oder Guides erweitert werden. Siehe auch AI Avatar "Speech to Speech" - NPC or Agents in Mixed Reality.
Warum dieser Ansatz für ein erstes MR-Projekt im Retail sinnvoll ist
Ein häufiger Fehler im Retail ist, sofort mit vollständigen Konfiguratoren, hyperrealistischen Materialien und komplexen Integrationen zu starten. In der frühen Phase schafft Mixed Reality Wert, wenn sie:
- schnell aktivierbar ist;
- Kosten und Risiken reduziert;
- wiederholbar ist;
- im realen Raum stattfindet.
Für Turn-Key bedeutet das ein pragmatisches erstes MR-Paket: zentrale Theken präsentieren, klare Vertriebsstory, minimale aber nützliche Interaktionen und ein besseres räumliches Produktverständnis.
By Federica Riu
